
WIE DU MIR
Erschöpfst du meine Windflanke
Kann ich dir die Felsrippe zerreiben
Und mache ein Sektglas daraus
Durchsichtiger noch als Luft
Wenn ich deine Kehlfedern verspiel
Darfst du mir die Atemwurzel vertauschen
Und ziehst eine Purpurtraube daraus
Die aufschäumend wahrsagt
Liest du meine Adernschrift rückwärts
Werd ich dir die Eigenzeit widerlegen
Und stell unsre Herzen auf Null
Im Zenit wo die Zwölf ist
Stirbt dann die Magmahaut ab
Fährt uns der Wärmestrom hoch
Bis über den Gegendrähten
Der Lichtbogen steht
Im Riss eines Augenblicks
Kontaktgekrümmt zwischen dem
Jubel von Bambusflöten
Und eines Muschelhorns Totenton
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